Eine Spende für die Ahr!

Am 10.12.2021 war die Feuerwehr Schönbach nochmal unterwegs zur Ahr.

Auch diesmal war es ein Hilfeeinsatz, aber nicht wie im Sommer, um Keller leer zu pumpen oder zu räumen,  sondern zu einem ganz besonderen Anlass!

Bei nass-grauem Dezemberwetter überreichte eine Abordnung der Feuerwehr Schönbach eine Spende in Höhe von 2000 € an den Flutopferhilfeverein. Die Homepage finden Sie hier: https://www.kreuzberg-ahrtal.de/die-flut/der-flutopferhilfeverein-e-v/.

Die Summe von 1850 € konnte auf der diesjährigen Kirmes erzielt werden und wurde durch den Förderverein auf 2000 € aufgerundet.

Die Ortschaft Kreuzberg war bei der Hochwasserkatastrophe im Juli ganz besonders schwer betroffen!

Nicht nur die Ahr, sondern auch der Sahrbach, traten über die Ufer und richteten schwere Schäden in der Ortschaft an! Der Freiwilligen Feuerwehr Schönbach und dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr ist es eine Herzensangelegenheit, mit dieser Summe den Menschen dort helfen zu können.

Wir wünschen allen Betroffenen trotz allem eine besinnliche Weihnachtszeit.

Die FFW Schönbach und der Förderverein

Autor: Clemens Mario

Frohe Weihnachten – Gesundheit und Zuversicht für das Neue Jahr 2022

Liebe MitbürgerInnen und Mitbürger

Leider haben sich die Hoffnungen auf eine Rückkehr in einen unbeschwerten Alltag in 2021 nicht erfüllt. Zumindest blieben wir aber mit Glück in Schönbach von einer Flutkatastrophe im Juli verschont. Hervorzuheben ist unsere Solidarität und Hilfsbereitschaft mit den Flutopfern an der Ahr unter anderem durch unsere sehr aktive Feuerwehr.

Allen Sorgen zum Trotze wurde auch in diesem Jahr unter Einhaltung der Hygienebestimmungen wieder kräftig in die Hände gespuckt. Nur beispielhaft sind folgende freiwilligen Arbeitseinsätze genannt: Hochwasserschutz am Schönbach, Spielplatzsanierung, Sanierung Bushaltestelle, Kartoffelprojekt, Umbau Feuerwehrhaus. Geselliger Höhepunkt des Jahres war unsere tolle Kirmes im September.

Erfreulich in diesem Jahr ist die vollzogene Fertigstellung der Straße im Neubaugebiet „Auf dem Scheid“. Der Endausbau in diesem 2. Abschnitt und die Vergabe der Bauplätze erfolgt im neuen Jahr.

Mit dem neuen D1 Funkmast verfügen wir endlich über ein sehr gutes W-Lan Netz im Ort. Auch die benachbarten Dörfer profitieren davon. Neben dem bereits erfolgten Breitbandausbau ist Schönbach damit infrastrukturell sehr gut aufgestellt.

Zum Jahreswechsel möchte ich mich ganz herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die sich in der Ortsgemeinde im Sinne des Gemeinwohls engagiert oder eingebracht haben. Desgleichen bedanke ich mich bei allen Sponsoren und Spendern für unsere Dorfprojekte. Alle haben zum Wohle der Dorfgemeinschaft beigetragen. Diesen Dank spreche ich allen auch im Namen des Ortsgemeinderates aus.

Nicht zuletzt möchte ich der in diesem Jahr verstorbenen Bürger gedenken. Sie bleiben uns durch ihre Persönlichkeit und ihr tatkräftiges Wirken im Dorf stets in bester Erinnerung erhalten.

Abschließend wünsche ich allen Bürgerinnen und Bürger auch im Namen des Gemeinderates ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest sowie Gesundheit und Zuversicht für das neue Jahr 2022.

Euer Ortsbürgermeister
Martin Knüvener

Unsere Feuerwehr 🚒

Advent, Advent die Wohnung brennt,
die Stube, Küche, Bad und Flur,
was mach ich jetzt? Wer hilft mir nur?

Ich brauche hier die Feuerwehr,
rufe an die 112, dann kommt die her.
Ich hör jetzt die Sirene schon,
habs nie bemerkt, welch schöner Ton.
Die Zeit verrinnt so wie im Flug,
5 Minuten sind um das ist genug.
Mein Haus das brennt, in hellem Schein,
verdammt das schaff ich nicht allein.

Wo bleibt die Hilfe denn nun jetzt?
Hat der am Notruf mich versetzt?
Wurd ich vergessen, ich armer Wicht?
Warum hör ich, das Martinshorn noch nicht?

10 Minuten sind vorbei,
um mich herum, herscht viel Geschrei,
die Nachbarn sind nun alle da,
und jammern mit, dass ist doch klar!

Da kommt die Hilfe in der Not,
das Fahrzeug es ist leuchtend Rot,
Das blaue Licht tanzt auf dem Dach,
das Martinshorn, macht richtig krach.

Es steigen nur 4 Leute aus,
es ist am Tag, mehr sind nicht zu Haus.
Sie sagen mir es kommen noch mehr,
aus den Nachbardörfern her.

Warum schafft ihr das nicht allein,
eure Feuerwehr ist doch garnicht klein!
Doch eines konnte ich nicht wissen,
um Mitglieder stehts echt beschissen.

Keiner mag mehr Mitglied sein,
in diesem wichtigsten Verein!
Da wo Kameradschaft zählt,
es leider immer mehr an Leuten fehlt!

Drum denkt mal und gebt acht,
wer ständig Hab und Gut bewacht,
nur können sie dieses nicht allein,
drum bitt ich Euch tretet auch mit ein.

In der Stadt wie auf dem Land,
die Feuerwehr braucht jede Hand,
und wenn es Dir bei uns gefällt,
gibt es einen Bonus, denn für Dein Kind bist Du ein Held.

Der ständig in Bereitschaft ist,
der sucht ein Kind wenn es vermisst.
Der rettet manchen armen Wicht,
und verlängert so sein Lebenslicht.

Ich bin auch Mitglied in dem Verein
und bitte Euch tretet doch mit ein.
Denn Hilfe braucht ein jeder mal,
und Helfer braucht’s in großer Zahl.

Geht einfach mal zu Eurer Feuerwehr,
die beißen nicht, die freuen sich sehr!

Flutkatastrophe Ahr

 Hilfe für Weinbaubetriebe

Nach dem katastrophalen Hochwasser im Ahrtal stehen auch viele Weinbaubetriebe vor den Trümmern ihrer Existenz.

Viele Arbeitsgeräte, Maschinen und auch der Wein, der in den Kellern gelagert wurde, sind verloren gegangen. Über 40 Hektar Rebfläche – in einer Nacht zerstört.

Der Weinbau ist eine der wichtigsten wirtschaftlichen Säulen dieser Region. Auch der Tourismus im Ahrtal ist auf den Ahrwein angewiesen. Der Schaden im Weinbausektor wird auf 150 Millionen Euro geschätzt.

Doch bereits in den ersten Tagen nach der Flut bieten Freiwillige unermüdlich ihre Hilfe an. Spendenaktionen werden ins Leben gerufen, um erste Soforthilfen zu ermöglichen. Das gesamte Ahrtal erlebt eine unglaubliche Flut an Hilfsbereitschaft.

Der Wiederaufbau wird eine immense Herausforderung in den kommenden Jahren.

Weitere Informationen zur Unterstützung der Weinbaubetriebe an der Ahr:
www.ahrtal.de/ahrwinzer-hilfe

Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr
Dagernova Weinmanufaktur
Weingut & Restaurant St. Nepomuk
Weingut O. Schell
Deutsches Weininstitut
Ahrtal

Bericht von der Mitgliederversammlung des FSV Schönbach

Bericht der Mitgliederversammlung des FSV

Freizeit- und Sportverein Schönbach e.V.

am 16.07.2021

Am 16.7.21 wurde nach der langen Corona Pause die überfällige Mitgliederversammlung des FSV im Bürgerhaus abgehalten. Die Einladung erfolgte durch Aushang im Infokasten am alten Feuerwehrhaus und im Mitteilungsblatt der VG Daun vom 25.06.2021.

Der Vorsitzende berichtete über die Ereignisse des abgelaufenen Jahres. Die sportlichen Aktivitäten wurden durch Corona im März 2020 unterbrochen und erst im Mai 2021 wiederaufgenommen. Seitdem kann wieder regelmäßig dienstags Tischtennis gespielt werden und der Rückenfit Kurs der Senioren kann auch mit der 10. Trainingsstunde am 27.7.2021 abgeschlossen werden.

Der Kassenwart verlas den Kassenbericht. Die Kassenprüfer bescheinigten der Versammlung eine ordnungsgemäß geführte Kasse und beantragten die Entlastung des Vorstandes. Der Antrag wurde einstimmig bei 5 Enthaltungen von der Versammlung angenommen und der Vorstand entlastet.

Die darauf stattfindenden Vorstandswahlen wurden von Martin Knüvener als Versammlungsleiter durchgeführt und ergaben folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzende             Serina Zoaeter-Dwek
2. Vorsitzender            Hans-Peter Kirsch

Kassenwart              Jan Kirsch

Schriftführer             Hans-Peter Langenbach

Beisitzer                  Anne Single, Erich Lenartz

Als Kassenprüfer für das kommende Sportjahr wurden Brunhilde Langenbach und Martin Knüvener gewählt.

Der vom alten Vorsitzenden vorgelegte Haushaltsplan für 2021 wurde diskutiert und auf Grund der relativ gesunden Kassenlage des Vereins stimmte die Versammlung Investitionen für die Renovierung des Sportlerheimes am Sportplatz, für die Tischtennisabteilung, einer noch zu gründenden Ballspielabteilung für die Bambinis und einer Spende für die Renovierung des Mehrgenerationenraumes im Bürgerhaus zu.

Auf Anregung aus der Mitgliedschaft wird über die zeitnahe (ca. Mitte August) Durchführung eines Sommerfestes/Spielenachmittags/Ferienfreizeit am Sportplatz nachgedacht. Zunächst müssen dazu aber mit dem Gesundheits- und Ordnungsamt der VG Daun die Corona Regeln abgeklärt werden. Der genaue Termin wird dann rechtzeitig bekannt gegeben.

Der Vorstand wird in seiner nächsten Sitzung über die Einführung von Abteilungen beraten. Angedacht sind Abteilungen für Wandern, Boule, Seniorenfitness, Tanzen, Ballspielgruppe für Bambinis und Work out.

gez. Hans-Peter Langenbach (Schriftführer)

Die Vorfahren der Familie Schneiders!

Entnommen aus dem Buch „Die Mühlen der Eifel“
Herausgegeben von dem Heimatforscher Erich Mertes (Jahrgang 1945)

Die Demerather Mühle!

Die Mühle wurde schon 1578 erwähnt. In 1740 ist die Familie Plettner in der Mühle, danach Philipp Herfs 1764. 1783 ist Mathias Schneiders als Müller benannt.

1792 ist Peter Laubach in der Mühle.

Hier setzen die Nachforschungen aus bis 1840, wurden aber von mir (Josef Bartz aus Utzerath) weiter betrieben. (Im Jahr 1976).

Die Tochter des Peter Laubach, Maria, heiratete 1812 den Johann Föllers aus Demerath, geb. 1780 (eingetragen Standesamt Gillenfeld).

Sie hatten 4 Kinder:

Elisabeth, geb. 10.2.1814

Peter, geb. 28.12.1815, verstorben 10.3.1819

Katharina, geb.         1817

Christine, geb.           1820

Die Katharina heiratete 1840 den Peter Walldorf von Maifeld und blieb auf der Mühle.

Die Elisabeth heiratete 1843 den Thomas Schneiders aus Beuren bei Cochem und zog dorthin.

Die Christine blieb unverheiratet.

 

Die Schönbacher Mühle

 

Zwischen 1503 – 1511 erhält Peter, Sohn des Schultheissen von Schönbach, von dem Trierer Kurfürsten Jakob II die Genehmigung, eine Mühle am Üssbach neben dem Ulmener Weg zu bauen.

Dessen Nachfolger warf Richard von Greifenklau.

Die Mühle gehörte zur Pfarrei Üß und lag auf kurkölnischem Gebiet.

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts waren verschiedene Besitzer auf der Mühle. Nach 1718 war Daniel Hoffmann auf der Mühle; er verstarb 1728. Seine Frau heiratete am 4.5.1731 den Johann Morsch von Klotten. Sie verstarb 1742.

Der Witwer Johann Morsch heiratete und am 1.3.1745 die Elisabeth Huth von Mosbruch. Mit ihr und den beiden Kindern aus erster und zweiter Ehe erwarb er die Holzmühle 1752 bei Kolverath (Elzbach) und zog dorthin. Nach dieser Zeit hatte der Kellner Conrad Jacobi von Ulmen die Mühle in seinem Besitz.

Danach war Peter Plettner auf der Mühle. Er verstarb am 18.7.1767. 1777 heiratete der Mathias Thielen von der Schönbacher Mühle die Anna Maria Soheit aus Utzerath. Danach war die Familie Jakob Schmitz in der Mühle. Sie hatten fünf Kinder. Er selbst verstarb 1795. Sein Sohn Peter Schmitz betrieb mit seiner Frau Klara die Mühle weiter. Wer weiter in der Mühle war, ist nicht bekannt.

Um 1870 kaufte Thomas Schneiders aus Beuren die Mühle und tat 3 von seinen Kindern dorthin.

Thomas Schneiders, Müller aus Beuren Kreis Cochem, geb. 1818, gest. 14.12.1884, verh. 1843 mit Elisabeth Föllens aus Demerath (Mühle), geb. 18.2.1814,  war der Sohn von Mathias Schneiders und Anne Maria Weiler, geb. um 1780 in Beuren. Er kaufte die Schönbacher Mühle um 1870 und tat 3 von seinen Kindern dorthin:

den Sohn Franz Josef,                                                                        + 1910 Schönbach

die Tochter Anna Maria                                                                    + 1905 Schönbach

die Tochter Christine, * 24..12. 1854     verh. 26.10.1877         + 01.11.1935 Schönbach

Die 3 Geschwister Schneiders heirateten die 3 Geschwister Roden aus Schönbach.

Der Franz Josef heiratete die Anna Maria Roden und blieb auf der Mühle. Sie hatten 10 Kinder.

Die Anna Maria heiratete den Peter Roden und ging nach Schönbach. Sie hatten 5 Kinder.

Die Christine heiratete den Johann Roden und ging ebenfalls nach Schönbach. Sie hatten 8 Kinder.

Der Sohn Franz Josef betrieb die Mühle bis 1919. Nach ihm sein Sohn Mathias Schneiders und danach dessen Sohn Johann bis zur Stilllegung am 8.11.1966.

Später verkaufte dessen Frau, da Johann verstorben war und sie keine Kinder hatten, die Mühle und heiratete einen Mann aus Plein bei Wittlich und zog dorthin.

Der neue Eigentümer riss die Mahlstube ab sowie Pferdestall und Scheune und baute neben dem bestehenden Haus noch ein neues.

 

🚒Die nächste Generation!

Endlich!!! Nach fast 2 Jahren Planung und natürlich einer Verzögerung, verursacht durch die Pandemie, war es am Freitag den 9.April endlich soweit:
Das neue Feuerwehrauto für die Feuerwehr Schönbach ist da!

Bei bestem Frühlingswetter und viel Sonnenschein, fand am Freitag den 9.04., die Überführung des lange ersehnten neuen Feuerwehrautos statt!
Nach fast 2 Jahren intensiver Planung und Optimierung bzw Renovierung des Feuerwehrhauses, ging an diesem Freitag eine Ära zu Ende und eine neue Ära begann!
Der lange gediente Ford Transit, der damals mit viel Engagement in Eigenleistung aufgebaut wurde, geht in seinen wohlverdienten Ruhestand!
Was kommt ist eine neue Generation!
Wie sagte ein Feuerwehrmann so schön: „Wir geben einen 1er Golf ab und bekommen einen Passat!“

Mit dem neuen Auto eröffnen sich der Feuerwehr Schönbach neue Möglichkeiten!
Zusätzlich zu einem ausfahrbaren Lichtmast, zum besseren Ausleuchten der Einsatzstelle, wurde die Ausrüstung auf diesem TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) komplettiert!
Mit an Bord, ist zukünftig eine Schmutzwasserpumpe für Hochwassereinsätze und auch ein Stromaggregat zum autarken Betrieb diverser Ausrüstung! Sogar Platz für eine Kettensäge inc Ausrüstung ist vorhanden!

Optimal ausgerüstet startet nun die Feuerwehr Schönbach in eine neue Ära, bestens vorbereitet auf alle Situationen!

Kontrollfahrt am Täler-Höhen-Weg

Auf der Kontrollfahrt am Täler-Höhen-Weg in der Gemarkung Schönbach wurden zahlreiche Kleinmaßnahmen durchgeführt und wenige weitere Mängel zur zeitnahen Beseitigung aufgenommen. Schon jetzt ist dieser Premium-Wanderweg im Programm „Heimatspuren“ wieder gut und übersichtlich zu begehen und weiterhin ein Erlebnis der besonderen Art. Vielen Dank an die freiwilligen Helfer.

Familie H. mit man- and machine-power

Ostergrüße 2021 statt tradionelles Eierfärben

Auch in diesem Jahr muss Corona bedingt das traditionelle Eierfärben ausfallen. Die Sorgende Gemeinschaft Schönbach hat sich aber diesmal etwas ganz besonderes ausgedacht. Den Kindern und den Senioren brachten sie einen kleinen Ostergruß nach Hause. An dieser Stelle vielen,vielen Dank an alle HelferInnen und SpenderInnen für die tolle Aktion in eingeschränkten Zeiten.